Taste the Family
Pühaste

Taste the Family

Pühaste

Von Pühaste aus Estland
haben wir ein wunderbares Set mit ihren Standard Bieren bekommen.
Eins können wir zu Anfang schon sagen, die Biere sind auf keinen
Fall Standard. 2011 wurde die Brauerei im Sommerhaus im Dorf
Pühaste im Landkreis Varga auf Estland von Braumeister Eero Mander
gegründet. 2016 hat die kleine Brauerei, die einst als
Kukcucksbrauerei mit gestartet hat ihre Pforten zu einer neuen
größeren Ära in Tartu geöffnet. Die Brauerei exportiert
mittlerweile nach Lettland, Litauen, Finnland, Schweden, Norwegen,
Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich,
Spanien, Portugal, England, Italien, Österreich, der Schweiz, der
Tschechischen Republik, der Slowakei, Slowenien, Serbien,
Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Kanada, zu Russischen Märkten und
nach Singapur. Die Qualität und handwerkliche Leidenschaft für
Bier kann sich sehen und schmecken lassen, und wenn so viele
Märkte bereits mit dabei sind, dann müssen die Biere auch gut
sein, oder?

Lime Gose

Als wir das Set zum ersten Mal inspizieren, da fällt uns auf,
dass der Löwenanteil aus schwarzen Bieren besteht. Darum fangen
wir zuerst mit dem leichtesten Bier an. Die Gose kommt mit ihren
sauren Limettennoten orangegelb ins Glas. Zitronenzesten spielen
auf der Zunge. Der Schaum ist dabei schon abgeflacht.
Orangenbitternoten und eine Brise Zimt machen das Bier im Abgang
rund und harmonisch.

Lime Gose
Pillerkaar - IPA
Pillerkaar – IPA

Orange bernstein kommt das erste IPA ins Glas. Maracujanoten
machen sich breit und der Schaum obliegt deutlich stabiler. Eine
leichte Harznote wird im Antrunk schwenkbar und der Gaumen bekommt
einen öligen Überzug. Die Karbonisierung ist perfekt und der
Abgang ein süßlicher Maracujagenuss mit einer schönen
Hopfenbittere.

Pillerkaar – IPA

Orange bernstein kommt das erste IPA ins Glas. Maracujanoten
machen sich breit und der Schaum obliegt deutlich stabiler. Eine
leichte Harznote wird im Antrunk schwenkbar und der Gaumen bekommt
einen öligen Überzug. Die Karbonisierung ist perfekt und der
Abgang ein süßlicher Maracujagenuss mit einer schönen
Hopfenbittere.

Pillerkaar - IPA
Beetbox – Sour fruited Gose

Ein feiner Schaum liegt hier auf einer roséfarbenen
Flüssigkeit. Kirschrot kann man schon fast sagen und genau das
kommt auch ins Glas. Eine Kirschnote, sauer und bestimmend. Die
Mitte prickelt sanft und geschmeidig rutscht die Gose mit einer
leichten Meeersalzessenz in den Gaumen.

Beetbox - Sour fruited Gose
Mr. Tangerine Man – Wheat Beer

Goldgelb kommt der Mr Tangerine auf die Bühne. Weisser Schaum
steigt im Glas auf und bleibt stabil und feinporig stehen.
Währenddessen haben die Orangennoten und die Mandarine Zeit sich
zu entwickeln. Der Antrunk ist voller Zitrusnoten und eine
Spritzigkeit untermalt das erfrischende Erlebnis. Der Abgang zeugt
leicht von Bananennoten, Strohtönen und einer grasigen Nuance,
während er die Citrusnoten in den Gaumen begleitet.

Mr. Tangerine Man - Wheat Beer
Mr. Tangerine Man - Wheat Beer
Mr. Tangerine Man – Wheat Beer

Goldgelb kommt der Mr Tangerine auf die Bühne. Weisser Schaum
steigt im Glas auf und bleibt stabil und feinporig stehen.
Währenddessen haben die Orangennoten und die Mandarine Zeit sich
zu entwickeln. Der Antrunk ist voller Zitrusnoten und eine
Spritzigkeit untermalt das erfrischende Erlebnis. Der Abgang zeugt
leicht von Bananennoten, Strohtönen und einer grasigen Nuance,
während er die Citrusnoten in den Gaumen begleitet.

Sume – Double IPA

Strohgelb und mit einer Trübung, der man schon die Schwere eine
Double IPA anmerken kann kommt eine Hopfenbombe ins Glas. Feiner
weißer Schaum liegt oben auf aber kann auch nicht die starken
Maracujanoten daran hindern die Nase zu betören. Der Antrunk
gestaltet sich etwas milder aber doch cremig und weich. Die Mitte
ist süß und der Abgang harmonisch bitter.

Sume - Double IPA
Mosaik Vienna – IPA

Dunkel golden, wie eben ein schönes Wiener Bier sein sollte,
kommt das IPA mit einem cremigen Schaumerlebnis an den Start. Die
Nase ist mit Karamell und Dörrobstsorten beschäftigt. Diese IPA
geht in Richtung Malzbetonung und damit geht unser Weg auch in die
Richtung dunkel ab jetzt. Der Anturnk ist doch erstaunlich tropisch
und die Mitte mit Kiefernnadeln und holzigen Karameluntertönen bis
hin zu Waldhonigessenzen belegt.

Mosaik Vienna - IPA
Mosaik Vienna - IPA
Mosaik Vienna – IPA

Dunkel golden, wie eben ein schönes Wiener Bier sein sollte,
kommt das IPA mit einem cremigen Schaumerlebnis an den Start. Die
Nase ist mit Karamell und Dörrobstsorten beschäftigt. Diese IPA
geht in Richtung Malzbetonung und damit geht unser Weg auch in die
Richtung dunkel ab jetzt. Der Anturnk ist doch erstaunlich tropisch
und die Mitte mit Kiefernnadeln und holzigen Karameluntertönen bis
hin zu Waldhonigessenzen belegt.

Pöhjanael – Imperial Baltic Porter

Nun wird es dunkel. Passend zur Jahreszeit kommt ein opak
schwarzes Bier mit cremigen Schaum an. Die Nase bekomme sofort
Vanillenoten und eine Dunkelschokolade geliefert. Auch die Zunge
ist davon eingenommen und wir können zudem noch Tonkabohnen
erspähen. Was für ein Einstieg und en dunklen Bereich von
Pühaste. Eine Kaffeeartige Dezenz und ein öliger Abgang
kombinieren die leichte Röstsäure mit den tollen tiefen
Schokoladennoten.

Pöhjanael - Imperial Baltic Porter
Maskerade – White Stout

Das beste White Stout, das wir bisher getrunken haben zeigt sich
tatsächlich in Kupfertönen und hat doch einen Geruch wie
Tonkabohnen. Der Schaum bleibt cremig und stabil im glas und beim
Antrunk im Bart hängen. Vorne spielen Tonkanoten mit Marzipan
Schach. Leicht predig wird’s in der Mitte und der Abgang zeigt
wer Meister wird. Doch hier bleibt es unentschieden und harmonisch
balanciert.

Maskerade - White Stout
Maskerade - White Stout
Maskerade – White Stout

Das beste White Stout, das wir bisher getrunken haben zeigt sich
tatsächlich in Kupfertönen und hat doch einen Geruch wie
Tonkabohnen. Der Schaum bleibt cremig und stabil im glas und beim
Antrunk im Bart hängen. Vorne spielen Tonkanoten mit Marzipan
Schach. Leicht predig wird’s in der Mitte und der Abgang zeigt
wer Meister wird. Doch hier bleibt es unentschieden und harmonisch
balanciert.

Trinity in Black – Imperial Stout

Ölig opak schwarz kommt das erste Imperial Stout ins Glas. Ein
stabiler Mokkkafarbener Schaum gibt leichte Pralinennoten frei. Der
Antrunk ist wieder voller Tonkabohnen und eine dezente Nelke
schwingt sich ein. Wobei wir behaupten, dass der Geruch der Nelke
nicht von der Hefe, sondern vom Malz herrührt. Die Mitte ist zäh,
dickflüssig und schleppend und der Abgang umso verstärkt
schokoladiger.

Trinity in Black - Imperial Stout
Dekadents – Imperial Stout

Das wohl beste Stout seit Langem kommt mit einem leicht
hellbraunen Schaum und einer schwarzen Färbung bei uns an. Der
Geruch verpsirhct nicht nur Vanille, Holz und Schokolade, nein er
explodiert förmlich auf der Zunge zu einem Schokoaldensouflée.
Die Mitte ist dennoch spritzig und der Abgang aber umso eleganter
und weicher. Hier ist besonders auf die Konsistenz im Mund zu
achten. Die Kontraste sind gigantisch.

Dekadents - Imperial Stout
Dekadents - Imperial Stout
Dekadents – Imperial Stout

Das wohl beste Stout seit Langem kommt mit einem leicht
hellbraunen Schaum und einer schwarzen Färbung bei uns an. Der
Geruch verpsirhct nicht nur Vanille, Holz und Schokolade, nein er
explodiert förmlich auf der Zunge zu einem Schokoaldensouflée.
Die Mitte ist dennoch spritzig und der Abgang aber umso eleganter
und weicher. Hier ist besonders auf die Konsistenz im Mund zu
achten. Die Kontraste sind gigantisch.

Black Blood – Imperial Stout

Schwarz opak gießen wir das Stout ins Glas und fragen uns warum
Black blood. Und da erspähen wir es im Licht der Lampe. Ein
leichter Rotstich macht sich bemerkbar. Der Geruch ist sauer und
Kirschroten drängen aus dem Glas. Der Antrunk erinnert an eine
Donauwelle mit zartbitter Schokolade. Die Mitte weich geht das Bier
mit einer schicken Säure in den Gaumen ein.

Black Blood - Imperial Stout
Mr Ronk – Baltic Porter

Hört denn die Dunkelheit nie auf? Nein. Es geht weiter mit dem
schwarz opaken, leicht röstig speckigen Porter. Hellbrauner Schaum
steigt auf und die Zunge erlebt im Antrunk eine fettige Specknote
mit Schokolade kombiniert. Die Mitte ist weich perlend und der
Abgang deutlich Kaffeebetont mit aufwühlenden Röstnoten.

Mr Ronk - Baltic Porter

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